Notfallvorsorge Schweiz — Feldhandbuch

Ruhe ist
keine Glückssache,
sondern Vorbereitung.

Blackout, Unwetter, Radioaktivität – die meisten Notlagen kündigen sich nicht an. PrepperGuide bündelt Gefahrenwissen, geprüfte Anleitungen, Checklisten und alle Notfallkontakte der Schweiz an einem Ort.

9 L
Trinkwasser / Person
3 Tage
Trinkwasser-Reserve
22
Gefahren im Blick
45
Anleitungen
9
Notfallmedizin
10
Checklisten
LAGEBILD

Lage

Aktuelle Gefahren und Warnungen aus amtlichen Feeds — mit Risiko-Einstufung, Karte und Verweis auf passende Anleitungen.

Gesamtlage

Angespannte Lage

Heuristische Gesamteinschätzung aus mehreren Kennzahlen – keine Vorhersage und keine Anlageberatung.

GEFAHRENLAGE

Gefahren & Szenarien

Die relevantesten Notlagen für die Schweiz – mit Risiko, Sofortmassnahmen und Verhalten.

Stromausfall

Technisch

Ein Blackout legt Heizung, Kommunikation, Zahlungssysteme und Wasserversorgung lahm – oft grossflächig und über Stunden bis Tage.

Risiko

Sturm & Unwetter

Naturgefahr

Orkanböen, Hagel und umstürzende Bäume gefährden Gebäude, Strom­leitungen und den Verkehr. Warnstufen über MeteoSchweiz beachten.

Risiko

Radioaktivität

Technisch

Bei einem KKW-Störfall zählt jede Minute. In der 50-km-Zone werden Jodtabletten vorsorglich verteilt – Einnahme nur auf behördliche Anweisung.

Risiko

Hochwasser

Naturgefahr

Starkregen und Schneeschmelze lassen Flüsse und Seen über die Ufer treten. Keller und Tiefgaragen füllen sich oft innert Minuten.

Risiko

Erdbeben

Naturgefahr

Die Schweiz liegt in einer mässig aktiven Zone. Ein starkes Beben ist selten, aber möglich – Schäden entstehen vor allem durch Trümmer.

Risiko

Lawinen & Rutsche

Naturgefahr

Lawinen, Murgänge und Hangrutsche bedrohen alpine Regionen und Verkehrswege. Lokale Lageberichte und Sperrungen sind verbindlich.

Risiko

Alle Gefahren ansehen

HANDBUCH

Anleitungen

Schritt für Schritt vorbereitet – vom Notvorrat bis zum Familienplan.

GUIDE 01

Notvorrat in einem Wochenende anlegen

Schritt für Schritt zum Wochenvorrat – was wirklich in den Schrank gehört und wie du ihn rotierst.

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GUIDE 02

Verhalten bei Sirenenalarm

Allgemeiner Alarm oder Wasseralarm? Was die Sirenentöne bedeuten und die ersten Schritte.

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GUIDE 03

Trinkwasser aufbereiten

Abkochen, filtern, desinfizieren – sicher trinken im Notfall.

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GUIDE 04

Stromausfall überstehen

Licht, Wärme, Kochen und Information ohne Netz – für 72 Stunden.

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GUIDE 05

Jodtabletten richtig

Wer sie hat, wann sie wirken und warum nur auf Anweisung.

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GUIDE 06

72-Stunden-Plan für die Familie

Rollen, Treffpunkte und ein Plan, den auch Kinder verstehen.

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GUIDE 07

Notgepäck packen (Fluchtrucksack)

Was in den Rucksack gehört, wenn du das Haus in 5 Minuten verlassen musst.

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GUIDE 08

Bargeldreserve anlegen

Warum Bargeld im Notfall wichtig ist – und wie viel sinnvoll ist.

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GUIDE 09

Haustiere im Notfall versorgen

Vorrat, Transport und Notfallplan auch für Hund, Katze & Co.

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GUIDE 10

Schutz bei Sturm & Unwetter

Vor, während und nach Orkanböen, Hagel und Gewitter sicher durchkommen: Warnstufen deuten und wissen, wann du drinnen bleibst.

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GUIDE 11

Schutz bei Hochwasser

Warnstufen richtig lesen, Keller und Tiefgaragen rechtzeitig meiden und nie durch überflutetes Wasser – vor, während und nach dem Ereignis.

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GUIDE 12

Schutz bei Erdbeben

Ducken, Schützen, Festhalten – und das Zuhause erdbebensicher einrichten.

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GUIDE 13

Schutz bei Lawinen & Rutschen

Lawinenbulletin lesen, Touren planen und Sperrungen respektieren.

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GUIDE 14

Schutz bei Hitze & Dürre

Trinken, kühlen, Mittagshitze meiden – und auf gefährdete Menschen achten.

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GUIDE 15

Schutz bei Pandemie

Vorräte, Hygiene und Impfschutz – über Monate vorbereitet bleiben.

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GUIDE 16

Schutz bei Gasaustritt

Bei Gasgeruch gilt nur eine Regel: keine Zündquelle, raus, melden.

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GUIDE 17

Schutz bei Waldbrand

Gefahrenstufen und Feuerverbote beachten – und Brände früh melden.

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GUIDE 18

Schutz bei Chemieunfall

Bei Chemiealarm gilt: rein ins Haus, Fenster zu, Radio hören.

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GUIDE 19

Schutz bei Staudammbruch

Wasseralarm erkennen und sofort auf höher gelegenes Gelände flüchten.

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GUIDE 20

Schutz bei Cyberangriff

Backups, Zwei-Faktor und etwas Bargeld – digital widerstandsfähig werden.

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GUIDE 21

Schutz bei Terror & Gewalt

Das einfache Prinzip im Ernstfall: Flüchten – Verstecken – Alarmieren.

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GUIDE 22

Schutz bei Sonnensturm

Vorsorge wie beim Stromausfall – plus Wissen um GPS- und Funkstörungen.

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GUIDE 23

MRE, Notrationen & gefriergetrocknet

Fertignahrung im Vergleich – was ohne Kochen und Wasser auskommt und wie lange sie hält.

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GUIDE 24

Überlebenszeiten ohne Wasser & Nahrung

Wie lange der Mensch ohne Wasser und Nahrung durchhält – und warum Wasser zuerst kommt.

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GUIDE 25

Schutzraum Schweiz: Pflicht, Zuweisung, Ausrüstung

Jede Person in der Schweiz hat Anrecht auf einen Schutzplatz in Wohnnähe – dieser Guide erklärt Baupflicht, Ersatzbeitrag, Zuweisung und Ausrüstung. Und wann du den Schutzraum wirklich aufsuchst.

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GUIDE 26

Notstrom & Solar für den Notfall

Powerstation, Solarpanel, Generator oder Powerbank – wie du deinen Strombedarf richtig berechnest und einen Stromausfall sicher überbrückst.

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GUIDE 27

Hausapotheke zusammenstellen: Inhalt, Lagerung, Vorrat

Verbandsmaterial, die richtigen Medikamente und ein Vorrat, der im Ernstfall vollständig und haltbar ist – so stellst du eine Hausapotheke zusammen und hältst sie gepflegt.

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GUIDE 28

Kochen & Heizen ohne Strom

Wie du bei Stromausfall sicher kochst und einen Raum warm hältst – und warum Grill, Gaskocher und Heizpilz in Innenräumen lebensgefährlich sind.

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GUIDE 29

Notvorsorge für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Wer auf Dauermedikamente, kühlpflichtige Arzneien, stromabhängige Geräte oder Hilfsmittel angewiesen ist, braucht eine angepasste Notvorsorge – dieser Guide zeigt, worauf Seniorinnen und Senioren, chronisch Kranke, Menschen mit Behinderung, Schwangere und Familien mit Säuglingen achten.

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GUIDE 30

Lebensmittel haltbar machen: Konservieren & Vorräte

Einkochen, fermentieren, dörren, vakuumieren, einfrieren: So machst du Lebensmittel selbst haltbar und ergänzt deinen Notvorrat – ohne dich am gefährlichsten Fehler, dem Botulismus, zu vergiften.

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GUIDE 31

Schutz bei Gefahren: richtig reagieren

Ob Unwetter, Chemieunfall oder Stromausfall: Der erste Schritt ist immer derselbe. Alarm erkennen, sich über Radio und Alertswiss informieren, den Anweisungen der Behörden folgen. Dieser Überblick führt dich zu den 13 gefahrenspezifischen Anleitungen.

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GUIDE 32

Fortbewegung im Notfall: welches Mittel wann?

Auto, Velo, zu Fuss oder gar Pferd? Das beste Fortbewegungsmittel in einer Krise hängt vom Szenario ab — und im Stau ist das Auto oft die schlechteste Wahl. Ehrliche Pro- und Contra-Analyse mit realen Zahlen.

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GUIDE 33

Beschäftigung in Krisen: Struktur und Halt ohne Strom

Bei einem langen Stromausfall fallen Bildschirme aus – gerade dann geben Tagesstruktur und analoge Beschäftigung Halt. Wie du dich, Kinder und Ältere sinnvoll beschäftigst und ein einfaches Beschäftigungs-Set bereitlegst.

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GUIDE 34

Hygiene & Notfalltoilette ohne fliessend Wasser

Fällt Wasser oder Strom aus, wird Hygiene innert Tagen zum Gesundheitsrisiko. So hältst du Hände, Körper und Toilette sauber – und baust in wenigen Minuten eine geruchsarme Notfalltoilette.

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GUIDE 35

Warm bleiben ohne Heizung

Wie du bei Stromausfall im Winter ohne Heizung warm bleibst – einen Raum warm halten, den Körper isolieren, und warum Ersatzheizungen mit Flamme drinnen lebensgefährlich sind.

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GUIDE 36

Wichtige Dokumente sichern

Ausweise, Policen, Bankunterlagen: Bei Feuer, Hochwasser oder einer Evakuierung bleibt oft nur wenig Zeit. Wie du deine wichtigsten Dokumente vorbereitest, wasserdicht griffbereit hältst und digital sicherst.

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GUIDE 37

Familien-Notfallplan erstellen: Vorlage & Anleitung

Wer holt die Kinder, wo trefft ihr euch, wie meldet ihr euch, wenn das Handynetz tot ist? Ein schriftlicher Familien-Notfallplan klärt das vorher – einmal erstellen, ausdrucken, jährlich üben.

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GUIDE 38

Wie ein Krisenstab funktioniert – und warum Hilfe eine Anlaufzeit hat

Behördliche Hilfe braucht im Notfall Zeit: Wie Führungsstäbe in der Schweiz entscheiden – und weshalb ein Notvorrat die ersten Tage überbrückt.

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GUIDE 39

Gold & Edelmetalle als Krisenreserve: kaufen, lagern, Aufgeld

Anlagegold ist in der Schweiz beim Kauf mehrwertsteuerfrei, Silber, Platin und Palladium kosten 8,1 % MwSt. Was das für Kauf, Lagerung und Aufgeld bedeutet – nüchtern und ohne Renditeversprechen.

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GUIDE 40

Desinformation erkennen: SIFT-Methode, laterales Lesen und Deepfakes

Falschinformation verbreitet sich schneller, wenn sie Emotionen auslöst. Mit der SIFT-Methode, lateralem Lesen und der Rückwärts-Bildersuche prüfen Sie eine Meldung in Minuten – nüchtern und überparteilich.

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GUIDE 41

Schockanruf abwehren: richtig reagieren und ein Familien-Codewort vereinbaren

Falsche Polizisten, Staatsanwälte oder Bankmitarbeiter erzeugen mit Schock und Zeitdruck die Übergabe von Bargeld und Wertsachen – teils mit KI-erzeugter Stimme. Richtig ist: sofort auflegen, über die bekannte Nummer zurückrufen, nie Geld übergeben. Nüchtern erklärt, mit Familien-Codewort und Meldewegen.

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GUIDE 42

Verirrt in den Bergen: was die Schweiz wirklich empfiehlt

Die STOPP-Regel ist keine Schweizer Empfehlung. Was SAC, J+S und die Schweizer Wanderwege stattdessen sagen – und warum Blockierung der häufigste Bergnotfall ist.

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GUIDE 43

Karte und Kompass: navigieren wie es die Schweiz lehrt

Karte einnorden, Standort bestimmen, 3-Punkte-Regel, LV95-Koordinaten und Marschzeit – nach dem amtlichen J+S-Lehrmittel und den swisstopo-Regeln.

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GUIDE 44

Bergnotfall alarmieren: 1414, Koordinaten und Notfunk

Wie du in den Schweizer Bergen richtig Hilfe rufst – Meldeschema, Swiss Grid, alpines Notsignal, Notfunk 161.300 MHz. Und warum die Rega dich nicht von allein findet.

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GUIDE 45

Eigene Wanderkarte erstellen und drucken

Stell dir bei swisstopo genau die Karte deiner Umgebung zusammen: gratis als PDF drucken (map.geo.admin.ch) oder als wasserfeste mySwissMap bestellen – offline-sicher fürs Wandern und den Notfall.

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Interaktive Tools

ERSTE HILFE

Notfallmedizin

Die wichtigsten Erste-Hilfe-Szenarien – Notruf 144.

Szenario

Unfall

Verschaffe dir Überblick und sichere die Stelle, bevor du hilfst.

Szenario

Verletzte

Starke Blutungen haben Vorrang – sie zuerst stoppen.

Szenario

Bewusstlose

Atmet die Person normal? Das entscheidet über die nächsten Schritte.

Szenario

Reanimation

Keine normale Atmung = sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.

Szenario

Verbrennungen

Kühlen mit handwarmem Wasser – und wissen, wann es in den Notfall gehört.

Alle Szenarien ansehen

VORLAGEN

Checklisten

Fertige Vorlagen zum Abhaken und Anpassen.

Lebensmittel

Auf 30 Tage pro erwachsene Person gerechnet – bewusst weiter als das 1-Wochen-Minimum des Bundes, etwa mit Blick auf länger dauernde Lagen wie eine Strommangellage. Die Mengen decken rechnerisch gut 3'000 kcal pro Tag (eigene Rechnung), mit Reserve für Mehrbedarf, Verderb oder weitere Personen. Nach Geschmack und Haushalt anpassen – und laufend verbrauchen und wieder ersetzen.

Vorlage öffnen · 30 Tage · pro Person

Wasser & Hygiene

Trinken, Kochen und Hygiene – auf 30 Tage gerechnet. Das Bundes-Minimum von 9 Litern pro Person deckt Trinken und Kochen für rund drei Tage; Hygiene gehört für uns ausdrücklich dazu. Unsere Empfehlung: 90 L Trinkwasser pro Person (3 L pro Tag) plus beziffertes Brauchwasser – als Kombination aus Vorrat, Aufbereitung und Abholung an Abgabestellen.

Vorlage öffnen · 30 Tage · pro Person

Energie & Licht

Strom für Licht, Kühlgeräte und Kommunikation. Die Basis ist für 72 Stunden Netzausfall gerechnet, in Ausbaustufen von Taschenlampe und Powerbank bis zu Solar, Powerstation und sicher betriebenem Generator. Für längere Lagen bis 30 Tage zählt die Kombination: Solar lädt im Sommer, der Generator überbrückt Winter und Schlechtwetter in kurzen Ladefenstern.

Vorlage öffnen · 72 h bis 30 Tage

Wärme & Kochen

Kochen ohne Strom und warm bleiben, wenn die Heizung ausfällt. Den Brennstoff rechnen wir auf 30 Tage – unsere Empfehlung, als eigene Rechnung offengelegt –, mit sicherer Lagerung und klaren Lüftungsregeln. Warm bleiben heisst zuerst: Kleidung, Decken und Körperwärme – jede offene Flamme drinnen folgt den Sicherheitsregeln.

Vorlage öffnen · 30 Tage · Kochen & Wärme

Notfallrucksack

Griffbereit, falls du dein Zuhause rasch verlassen musst – gepackt in 30 Minuten, mit dem Wichtigsten für 1–2 Tage ausser Haus. Bewusst nicht auf 30 Tage gerechnet: 30 Tage Wasser wären allein rund 90 kg – der grosse Vorrat lebt zu Hause (Checklisten «Lebensmittel», «Wasser & Hygiene»). Pro Person ein Rucksack, nicht schwerer, als du tragen kannst: jeder Liter Wasser wiegt ein Kilo.

Vorlage öffnen · Mobil · 1–2 Tage

Gesundheit

Hausapotheke mit zwei Ebenen: Der Bund verlangt Dauermedikamente «immer auf Vorrat», nennt aber keine Dauer. Unsere Empfehlung: Reserve für 30 Tage – Dauermedikation und Verbrauchsmaterial. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten Menge und Nachbezug mit Arzt oder Apotheke klären (Rezept-Gültigkeit, Kühlkette). Mindestens einmal pro Jahr auf Verfall prüfen – Abgelaufenes gehört zurück in die Apotheke.

Vorlage öffnen · Hausapotheke · 30 Tage Reserve

Dokumente & Geld

Dokumentendossier mit Originalen und Kopien plus Bargeldreserve – griffbereit an einem Ort und zusätzlich verschlüsselt digital gesichert. Beim Bargeld gehen wir bewusst über die Faustregel des Bundes hinaus: als freiwillige Reserve rund ein Monatsbudget in kleinen Noten und etwas Münz – den Betrag legt jeder Haushalt selbst fest.

Vorlage öffnen · Mappe · griffbereit

Werkzeug & Schutz

Damit kleine Schäden klein bleiben – und ein Brand nicht gross wird: Werkzeug zum Reparieren und Abdichten, Rauchmelder und Feuerlöscher für zu Hause und Schutzausrüstung fürs Aufräumen.

Vorlage öffnen · Reparieren · sichern

Information & Funk

Informiert bleiben, wenn Mobilfunk und Internet ausfallen – mit Notfallradio, Funk und analogem Familienplan.

Vorlage öffnen · Informiert bleiben

Angehörige

An alle denken, die mitversorgt werden: Kinder, Haustiere und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Babynahrung, Windeln und Tierfutter rechnen wir wie den übrigen Vorrat auf 30 Tage – bewusst weiter als das 1-Wochen-Minimum des Bundes; Hilfsmittel und Absprachen kommen dazu.

Vorlage öffnen · Kinder · Tiere · Pflege
KONTAKTE

Notfallkontakte

Notrufnummern, Sirenensignale und offizielle Warn-Apps.

VERHALTEN

Verhalten in Notlagen

Ruhig bleiben, anderen helfen, gemeinsam durchkommen – Selbsthilfe und psychische Erste Hilfe.

Verhalten in Notlagen ansehen