Stromausfall
Ein Blackout legt Heizung, Kommunikation, Zahlungssysteme und Wasserversorgung lahm – oft grossflächig und über Stunden bis Tage.
- Powerbank & Kurbelradio bereit halten
- Bargeld in kleinen Noten lagern
- Wichtige Geräte vorab laden
Die zehn relevantesten Notlagen für die Schweiz – mit Risiko-Einstufung, Sofortmassnahmen und Verhalten vorher, während und nachher.
Ein Blackout legt Heizung, Kommunikation, Zahlungssysteme und Wasserversorgung lahm – oft grossflächig und über Stunden bis Tage.
Orkanböen, Hagel und umstürzende Bäume gefährden Gebäude, Stromleitungen und den Verkehr. Warnstufen über MeteoSchweiz beachten.
Bei einem KKW-Störfall zählt jede Minute. In der 50-km-Zone werden Jodtabletten vorsorglich verteilt – Einnahme nur auf behördliche Anweisung.
Starkregen und Schneeschmelze lassen Flüsse und Seen über die Ufer treten. Keller und Tiefgaragen füllen sich oft innert Minuten.
Die Schweiz liegt in einer mässig aktiven Zone. Ein starkes Beben ist selten, aber möglich – Schäden entstehen vor allem durch Trümmer.
Lawinen, Murgänge und Hangrutsche bedrohen alpine Regionen und Verkehrswege. Lokale Lageberichte und Sperrungen sind verbindlich.
Hitzewellen belasten Kreislauf und Infrastruktur; Trockenheit verschärft Wassermangel und Waldbrandgefahr.
Eine ansteckende Krankheit kann Versorgung, Arbeit und Alltag über Monate einschränken. Vorräte und Hygiene reduzieren das Risiko.
Cyberangriffe oder technische Störungen können Internet, Mobilfunk und Zahlungssysteme grossflächig ausfallen lassen.
Eine Mangellage bei Strom oder Gas kann zu geplanten Abschaltungen führen – meist angekündigt, in Stufen und zeitlich begrenzt.
Ausströmendes Erdgas oder Flüssiggas ist hochexplosiv. Schon ein Funke – Lichtschalter, Klingel, Handy – kann genügen.
Trockenheit, Hitze und Wind lassen Wälder rasch brennen – vor allem im Wallis, Tessin, in Graubünden und in Föhntälern. Feuerverbote und Gefahrenstufen ernst nehmen.
Bei einem Störfall können giftige Gase, Brände oder Verätzungen aus Industrieanlagen oder beim Transport freigesetzt werden. Bei Chemiealarm gilt: rein ins Haus, Fenster zu, Radio hören.
Krankheitserreger oder Schadstoffe im Leitungswasser können ganze Versorgungszonen krank machen. Bei einem Abkochgebot zählt: Wasser abkochen oder auf sicheres Wasser ausweichen.
Bricht oder überflutet eine Talsperre, rast eine Flutwelle ins Tal. Im gefährdeten Gebiet warnt der Wasseralarm – dann sofort auf höher gelegenes Gelände.
Angriffe auf kritische Infrastrukturen können Behördendienste, Spitäler, Zahlungsverkehr und Kommunikation lahmlegen. Offline-Backups, Zwei-Faktor und etwas Bargeld machen widerstandsfähig.
Anschläge oder Gewalttaten in der Öffentlichkeit sind selten, aber folgenschwer. Im Ernstfall gilt das einfache Prinzip: Flüchten – Verstecken – Alarmieren.
Ein starker geomagnetischer Sturm kann Stromnetze, GPS und Funk stören. Im Extremfall droht ein grossflächiger Blackout – Vorsorge wie beim Stromausfall hilft.
Eine starke Konzentration auf wenige KI-Aktien kann auch breite „Welt"-Anlagen treffen – ein Klumpenrisiko für Säule 3a, Pensionskasse und ETF.
Bei Stromausfall oder Cyberangriff fallen Karten, TWINT und Bancomaten aus – Bargeld ist dann die belegte Rückfallebene, um weiter bezahlen zu können.
Gezielt gestreute Falschinformationen sollen spalten und das Vertrauen in Institutionen und Medien untergraben. Der beste Schutz ist eine Gewohnheit: Quelle, Datum und Absicht prüfen, bevor man etwas glaubt oder teilt.
Falsche Polizisten, Staatsanwälte oder Bankmitarbeiter erfinden am Telefon eine Notlage und fordern mit Schock und Zeitdruck – zunehmend mit KI-Stimmklonen – Bargeld, Schmuck oder Bankkarten. Der beste Schutz: sofort auflegen und über die bekannte Nummer zurückrufen.