Angriffe auf kritische Infrastrukturen können Behördendienste, Spitäler, Zahlungsverkehr und Kommunikation lahmlegen. Offline-Backups, Zwei-Faktor und etwas Bargeld machen widerstandsfähig.
Sofortmassnahmen
- Bei Verdacht: betroffenes Gerät vom Netz trennen
- Keine Links/Anhänge aus unerwarteten Mails öffnen
- Wichtige Daten regelmässig offline sichern (3-2-1-Regel)
Anschläge oder Gewalttaten in der Öffentlichkeit sind selten, aber folgenschwer. Im Ernstfall gilt das einfache Prinzip: Flüchten – Verstecken – Alarmieren.
Sofortmassnahmen
- Flüchten: weg aus der Gefahrenzone, Sachen zurücklassen
- Verstecken, wenn Flucht unmöglich – Handy lautlos (auch Vibration aus)
- Alarmieren: Polizei 117, sobald man selbst in Sicherheit ist
Gezielt gestreute Falschinformationen sollen spalten und das Vertrauen in Institutionen und Medien untergraben. Der beste Schutz ist eine Gewohnheit: Quelle, Datum und Absicht prüfen, bevor man etwas glaubt oder teilt.
Sofortmassnahmen
- Bei einer aufwühlenden Meldung kurz innehalten, bevor Sie sie teilen
- Quelle prüfen: Wer sagt das, seit wann gibt es die Seite, wird ein echtes Medium nur nachgeahmt?
- Die Behauptung über eine zweite, unabhängige und offizielle Quelle gegenprüfen
Falsche Polizisten, Staatsanwälte oder Bankmitarbeiter erfinden am Telefon eine Notlage und fordern mit Schock und Zeitdruck – zunehmend mit KI-Stimmklonen – Bargeld, Schmuck oder Bankkarten. Der beste Schutz: sofort auflegen und über die bekannte Nummer zurückrufen.
Sofortmassnahmen
- Sofort auflegen – lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
- Über die bekannte, selbst gewählte Nummer zurückrufen (Angehörige oder Bank)
- Niemals Bargeld, Schmuck oder Bankkarten an Unbekannte übergeben
- Keine Codes, Passwörter oder Fernzugriff aufs Gerät gewähren
- Im Verdachtsfall die Polizei über 117 anrufen