Nomad Network & Reticulum
Nomad Network ist ein quelloffenes Programm für verschlüsselte Nachrichten, Textseiten und Dateien. Es läuft auf Reticulum, einem Netzwerkstapel, der Daten über LoRa-Funk, WLAN oder das Internet überträgt; Nachrichten nutzen das Format LXMF. Deine Adresse besteht aus 32 Hexadezimalzeichen, abgeleitet aus deinem Schlüssel – ein Konto brauchst du nicht. Du erreichst aber nur Geräte, zu denen eine Verbindung besteht.
Nomad Network ist ein quelloffenes Programm für verschlüsselte Nachrichten, Textseiten und Dateien, das auf dem Netzwerkstapel Reticulum läuft und Nachrichten im Format LXMF austauscht; alle drei stammen vom Entwickler Mark Qvist. Reticulum braucht weder Konto noch Telefonnummer noch Anbieter und überträgt Daten über praktisch jedes Medium – LoRa-Funk, WLAN, Kabel oder das Internet. Damit eignet es sich für vorbereitete Gruppen, die Text auch ohne Internet austauschen wollen. Einen Notruf ersetzt es nicht, und es funktioniert nur so weit, wie erreichbare Gegenstellen bestehen.
Was ist Nomad Network – und was ist Reticulum?
Reticulum ist ein kryptografiebasierter Netzwerkstapel: Er vergibt Adressen, verschlüsselt Daten und leitet sie weiter – über LoRa-Funk, WLAN und Kabel, Packet Radio, serielle Leitungen oder das Internet. Reticulum braucht kein IP, kann das Internet aber als Träger nutzen. Laut Handbuch ist Reticulum weder ein Dienst, den man abonniert, noch ein einzelnes weltweites Netz, dem man beitritt: Jede Gruppe kann damit ein eigenes Netz aufbauen und es bei Bedarf mit anderen verbinden.
LXMF ist das Nachrichtenformat und Zustellprotokoll auf Reticulum. LXMF-Nachrichten sind signiert und Ende-zu-Ende verschlüsselt. Ist der Empfänger gerade nicht erreichbar, kann ein Postamt – im Projekt „Propagation Node“ genannt – die Nachricht zwischenspeichern, bis er sie abholt.
Nomad Network ist ein Programm, das beides nutzbar macht: Du schreibst damit LXMF-Nachrichten, liest Seiten anderer Knoten in einem eingebauten Textbrowser und kannst selbst einen Knoten betreiben, also Seiten und Dateien für andere anbieten. Das Programm läuft im Terminal mit einer reinen Textoberfläche; als Paket heisst es nomadnet. Das Projekt beschreibt es als „Off-grid, resilient mesh communication with strong encryption, forward secrecy and extreme privacy“.
Neben Nomad Network nutzen weitere Programme dasselbe Netz und dasselbe Nachrichtenformat LXMF, etwa Sideband, MeshChatX und Columba. Nomad-Seiten zeigen aber nicht alle an: Sideband ist ein Programm für Nachrichten und Sprache ohne Seitenbrowser.
- Für Einsteiger: Eine einfache Merkhilfe – Reticulum ist das Netz, LXMF die Post, Nomad Network das Programm mit Postfach und Browser.
- Für iPhone und iPad nennt das Reticulum-Handbuch keinen Client (Stand September 2026). Nomad-Seiten liest du am Computer oder mit einer Android-App.
- Experten-Tipp: Eine formale Spezifikation gibt es nicht – massgeblich ist laut Projekt die Referenzimplementierung in Python. Nomad Network steht unter der GPLv3; Reticulum und LXMF nutzen die eigene „Reticulum License“, die unter anderem den Einsatz in Systemen verbietet, die Menschen gezielt schaden können, und die Verwendung als KI-Trainingsdaten.
| Baustein | Was es ist | Wofür du es brauchst | Läuft auf |
|---|---|---|---|
| Reticulum | Netzwerkstapel: Adressen, Verschlüsselung, Weiterleitung | Grundlage für alle Programme im Netz | Linux, macOS, Windows, Raspberry Pi, Android |
| LXMF | Nachrichtenformat und Zustellprotokoll | Nachrichten zustellen, auch an Offline-Empfänger | steckt in allen Nachrichten-Programmen |
| Nomad Network | Terminal-Programm für Nachrichten, Seiten, Dateien | Seiten lesen, schreiben, eigenen Knoten betreiben | Linux, macOS, Windows; Android über Termux |
| Sideband | App für Nachrichten und Sprache | Nachrichten am Handy oder Computer – keine Seiten | Android, Linux, macOS, Windows |
| MeshChatX | Programm mit Nachrichten und Seitenbrowser | Seiten und Nachrichten mit grafischer Oberfläche | Desktop, Android, Web-Oberfläche |
| Columba | App mit Nachrichten und Seitenbrowser | Seiten und Nachrichten auf dem Android-Handy | Android |
Plattformen laut Reticulum-Handbuch und den Projektangaben der Programme; für iOS nennt das Handbuch keinen Client.
Wie funktioniert Reticulum?
Eine Reticulum-Adresse ist eine 32-stellige Hexadezimalkennung, also 16 Byte oder 128 Bit. Sie ist ein gekürzter SHA-256-Hash aus dem Namen der Anwendung und dem Schlüssel einer Identität – die Adresse ist damit der Fingerabdruck eines Schlüssels. Eine Identität besteht aus einem X25519-Schlüssel für den Schlüsseltausch und einem Ed25519-Schlüssel für Signaturen; sie entsteht lokal auf deinem Gerät, ohne Anmeldung bei einer zentralen Stelle.
Damit andere ein Ziel finden, sendet es ein Announce: ein signiertes, aber unverschlüsseltes Paket mit Adresse, öffentlichem Schlüssel und Zusatzdaten wie dem Anzeige- oder Knotennamen. Transport-Knoten – Geräte, die Verkehr für andere weiterleiten – geben Announces bis zu 128 Hops weit weiter, also über bis zu 128 Stationen. Damit Announces das Netz nicht verstopfen, dürfen sie standardmässig höchstens 2 % der Bandbreite einer Schnittstelle belegen.
Aus den Announces lernt jeder Transport-Knoten, über welchen Nachbarn ein Ziel erreichbar ist. Kein Knoten kennt den ganzen Weg, jeder nur den nächsten Hop. Fehlt ein Weg, fragt ein Gerät mit einer Pfadanfrage im Netz nach. Nutzdaten werden nie durchs ganze Netz geflutet – anders als bei Meshtastic, das auf verwaltetes Fluten („Managed Flooding“) setzt.
Zwischen zwei Endpunkten baut Reticulum bei Bedarf einen verschlüsselten Link auf; LXMF-Nachrichten und Seitenabrufe laufen standardmässig darüber. Als Mindestanforderung an ein Medium nennt das Handbuch einen Halbduplex-Kanal mit mehr als 5 bit/s und eine Paketgrösse (MTU) von 500 Byte.
- Postamt: Ein Propagation Node speichert Nachrichten für Empfänger, die gerade offline sind, höchstens 30 Tage lang; mehrere Postämter gleichen ihre Nachrichten untereinander ab. Nomad Network kann selbst Postamt sein, ab Werk ist diese Funktion aber ausgeschaltet.
- Ohne Postamt im erreichbaren Netz müssen beide Gesprächspartner gleichzeitig online sein.
- Im lokalen Netz findet die automatische Schnittstelle (AutoInterface) andere Reticulum-Geräte von selbst – ohne Router oder DHCP-Server.
- Für Einsteiger: Frisch installiert sieht das Netz oft leer aus. Die Standardkonfiguration erreicht nur Geräte im eigenen lokalen Netz; erst ein Zugang über einen Hub oder über Funk bringt Announces von weiter her.
- Experten-Tipp: Weil der Anwendungsname in die Adresse eingeht, hat dieselbe Identität für Nachrichten (LXMF) und für ihren Knoten verschiedene Adressen. Nachrichten schickst du an die LXMF-Adresse, Seiten öffnest du über die Knotenadresse.
| Übertragungsweg | Was du brauchst | Reichweite | Lizenz Schweiz |
|---|---|---|---|
| LoRa (RNode) | LoRa-Board mit RNode-Firmware | einige Kilometer je Hop | keine; Grenzwerte für Kurzstreckenfunk einhalten |
| Internet (TCP) | Internetzugang und ein Hub | weltweit | keine |
| Lokales Netz (LAN, WLAN) | Geräte im selben Netz, kein Router nötig | so weit das lokale Netz reicht | wie dein bestehendes Heimnetz |
| Packet Radio (KISS, AX.25) | Funkgerät mit Modem oder TNC | je nach Band und Antenne | Amateurfunk: nur unverschlüsselt – nicht für Reticulum |
| I2P | Internetzugang und laufender I2P-Router | weltweit | keine |
| Serielle Leitung | Kabel zwischen zwei Geräten | Länge des Kabels | keine |
LoRa-Reichweite als Erfahrungswert für LoRa im 868-MHz-Band; das RNode-Projekt nennt ohne Messbedingungen mehrere Kilometer in Städten und über 100 km bei Sichtverbindung. Grenzwerte und Amateurfunkregeln im Abschnitt zum Recht in der Schweiz.
Nomad Network, Meshtastic oder MeshCore – der Vergleich
Nomad Network mit Reticulum, Meshtastic und MeshCore laufen oft auf denselben LoRa-Boards im selben 868-MHz-Band, verstehen sich aber nicht: Jedes System hat sein eigenes Protokoll, und eine Verbindung zwischen ihnen beschreibt keine Primärquelle. Ein Board trägt jeweils nur eine Firmware – wer wechseln will, flasht neu.
Der wichtigste Unterschied liegt im Anspruch. Meshtastic und MeshCore sind auf Kurznachrichten über LoRa ausgelegt und kommen mit fertigen Apps. Reticulum ist ein Netz, das LoRa-Funk, lokale Netze und das Internet verbindet und neben Nachrichten auch Seiten und Dateien trägt; dafür verlangt es deutlich mehr Einrichtung, und das Handbuch nennt keinen Client für iOS.
Für ein schnelles Funknetz mit Kurznachrichten in Familie oder Quartier ist Meshtastic oder MeshCore der einfachere Weg; Einzelheiten stehen im PrepperGuide-Beitrag Mesh-Funk. Reticulum spielt seine Stärken aus, wenn du Funk-Inseln über das Internet verbinden, Infoseiten verteilen oder Nachrichten über ein Postamt zeitversetzt zustellen willst – und bereit bist, dich in die Konfiguration einzuarbeiten.
- Für Einsteiger: Hast du noch kein LoRa-Board, probier Reticulum zuerst ohne Funk über einen Hub aus. So weisst du, ob sich der Aufwand für dich lohnt, bevor du dich für eine Firmware entscheidest.
- Experten-Tipp: Wer beide Welten will, braucht zwei Boards – eines mit RNode-Firmware für Reticulum und eines mit Meshtastic- oder MeshCore-Firmware.
| Kriterium | Nomad Network / Reticulum | Meshtastic | MeshCore |
|---|---|---|---|
| Zweck | Nachrichten, Textseiten, Dateien | Text, Position, Telemetrie | Textnachrichten, Room Server als Pinnwand |
| Übertragungswege | LoRa, LAN/WLAN, Internet, Packet Radio, seriell | LoRa; Internet nur über MQTT-Brücke | LoRa |
| Weiterleitung | Pfade; jeder Knoten kennt nur den nächsten Hop | verwaltetes Fluten (Managed Flooding) | zuerst fluten, danach gelernter Pfad |
| Hop-Grenze | 128 | Standard 3, höchstens 7 | 64 |
| Verschlüsselung | Nutzdaten immer, AES-256; Links mit Forward Secrecy | AES-256 je Kanal; Standardkanal öffentlich | Ende-zu-Ende; Kanäle mit geteiltem Schlüssel |
| Seiten und Dateien | ja, auf eigenen Knoten | nein | nein |
| Programme | Nomad Network, Sideband, MeshChatX, Columba; kein iOS-Client im Handbuch | eigene App | Android- und iOS-App, Web-Client |
| Hardware | LoRa-Board mit RNode-Firmware plus Computer oder Handy | LoRa-Board mit Meshtastic-Firmware | LoRa-Board mit MeshCore-Firmware |
| Einrichtung | aufwendig: Textdatei, Sendezeit selbst begrenzen | einfach: App, EU-Grenzwerte in der Firmware | einfach: Rollen-Firmware flashen, App koppeln |
Meshtastic und MeshCore nach den Projektdokumentationen und dem PrepperGuide-Beitrag Mesh-Funk; eine Verbindung zwischen den drei Systemen beschreibt keine Primärquelle.
Nomad Network einrichten – Schritt für Schritt
In wenigen Schritten richtest du Nomad Network auf einem Computer mit Linux, macOS oder Windows ein und verbindest es über das Internet mit einem Hub. Ein Hub – im Handbuch „entrypoint“, also Einstiegspunkt – ist ein öffentlich erreichbarer Reticulum-Knoten, mit dem sich dein Gerät über das Internet verbindet. Ein offizielles Testnetz des Projekts gibt es nicht mehr; Anleitungen, die es empfehlen, sind überholt.
Die Schritte gelten für Reticulum 1.5.4 und Nomad Network 1.4.3 (Stand September 2026); massgeblich ist das Reticulum-Handbuch. Installiere nur aus den offiziellen Quellen – dem Python-Paketverzeichnis PyPI und den Programmen, die das Handbuch aufführt –, denn das Projekt warnt selbst vor gefälschten Nachbauten.
Statt eines Hubs oder zusätzlich kannst du ein LoRa-Board mit RNode-Firmware als Funkschnittstelle eintragen. Frequenz, Sendeleistung und Sendezeitgrenze setzt du dann selbst – in der Schweiz ohne Konzession zum Beispiel im Bereich 865–868,6 MHz höchstens 25 mW ERP bei 1 % Sendezeit.
- Installiere Python 3 (ab Version 3.8) und danach Nomad Network mit dem Befehl pipx install nomadnet oder pip install nomadnet. Unter Windows setzt du im Python-Installer das Häkchen, das Python zum PATH hinzufügt.
- Starte das Programm im Terminal mit dem Befehl nomadnet; meldet das System „command not found“, starte den Rechner einmal neu und versuche es erneut. Beim ersten Start legt Nomad Network seine Konfiguration an, und deine Identität – das Schlüsselpaar hinter deiner Adresse – entsteht lokal auf deinem Gerät.
- Beende Nomad Network und öffne die Reticulum-Konfiguration ~/.reticulum/config in einem Texteditor; die Tilde steht für dein Benutzerverzeichnis. Findest du die Datei dort nicht, liegt sie in ~/.config/reticulum.
- Füge im Abschnitt [interfaces] einen eigenen Unterabschnitt für den Hub ein: einen frei wählbaren Namen in doppelten eckigen Klammern und darunter die Zeilen type = TCPClientInterface, enabled = yes, target_host mit dem Hostnamen des Hubs und target_port mit seinem Port. Ohne enabled = yes bleibt der Zugang ausgeschaltet.
- Speichere die Datei und starte Nomad Network wieder mit nomadnet.
- Lass das Programm eine Weile laufen und beobachte im Bereich „Network“ den Announce-Strom: Nach und nach erscheinen Knoten, die sich im Netz melden. Knoten melden sich beim Start und danach standardmässig alle sechs Stunden – es braucht also Geduld.
- Öffne einen Knoten: Drücke im Bereich „Network“ Ctrl+U, gib die Adresse im Format <32 Hexadezimalzeichen>:/page/index.mu ein und bestätige mit Enter; die blosse 32-stellige Adresse genügt ebenfalls. Nomad Network sucht dann den Weg zum Knoten und lädt dessen Startseite.
Der PrepperGuide-Knoten im Reticulum-Netz
PrepperGuide betreibt seit dem 19. September 2026 auf einem Server in der Schweiz im Reticulum-Netz einen Hub, über den sich jedes Gerät per Internet mit dem Netz verbinden kann, und den Nomad-Knoten „PrepperGuide.ch“. Der Knoten bietet die Inhalte von prepperguide.ch als Textseiten auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch an. Öffentliche Einstiegspunkte in der Schweiz sind rar; der PrepperGuide-Hub ist einer davon.
Der Hub leitet als Transport-Knoten Verkehr weiter und ist mit dem übrigen Reticulum-Netz verbunden. Der Knoten „PrepperGuide.ch“ ist deshalb auch ohne den PrepperGuide-Hub erreichbar, über jeden anderen Zugang ins übrige Netz; ein Test über einen fremden Hub erreichte ihn in zwei Hops.
Um den Knoten zu öffnen, trägst du einen Hub als Zugang in die Reticulum-Konfiguration ein und gibst im Browser-Dialog von Nomad Network (Ctrl+U) die Adresse des Knotens mit dem Pfad :/page/index.mu ein; MeshChatX und Columba akzeptieren dieselbe Form. Die Adresse eines Hubs gehört nur in die Konfiguration, nie in den Browser-Dialog.
Der PrepperGuide-Knoten ist nur über das Internet angebunden. Fällt das Internet aus, ist er nicht erreichbar – auch nicht über Funk. Er eignet sich deshalb zum Kennenlernen und Üben vor einer Krise, nicht als Informationsquelle während eines Blackouts.
Verbindlich ist die Adressliste auf prepperguide.ch/ueber-uns im Abschnitt „PrepperGuide im Reticulum-Netz“. Namen sind im Reticulum-Netz nicht geschützt: Jede Station kann sich „PrepperGuide.ch“ nennen – was zählt, ist allein die 32-stellige Adresse. Wer sich über den PrepperGuide-Hub verbindet, macht dem Hub die IP-Adresse seines Geräts sichtbar; wer den Knoten über einen anderen Hub erreicht, zeigt sie dem Betreiber jenes Hubs.
- Für Einsteiger: Trag neben dem PrepperGuide-Hub einen zweiten Zugang ein oder nutze die Interface-Discovery von Reticulum. Das Handbuch rät ausdrücklich davon ab, sich auf eine einzige Verbindung ins Netz zu verlassen.
- Experten-Tipp: Nomad-Programme speichern Seiten zwischen, standardmässig 12 Stunden; der Betreiber eines Knotens kann das je Seite ändern. Beim PrepperGuide-Knoten dürfen Einstiegsseiten bis zu sieben Tage im Zwischenspeicher bleiben – neue Inhalte erscheinen dort deshalb verzögert.
- Hub (für die Reticulum-Konfiguration):
rns.prepperguide.ch:4242 - Knoten „PrepperGuide.ch“:
5b5de6ff1fc1687189f93d95cf500ca4 - Startseite (in Nomad Network mit Ctrl+U öffnen):
5b5de6ff1fc1687189f93d95cf500ca4:/page/index.mu
[[PrepperGuide Hub]]
type = TCPClientInterface
enabled = yes
target_host = rns.prepperguide.ch
target_port = 4242
Verbindliche Adressliste: Über uns – PrepperGuide im Reticulum-Netz
Sicherheit und Datenschutz: Was ist verschlüsselt, was sieht ein Hub?
Reticulum verschlüsselt alle Nutzdaten an einzelne Empfänger standardmässig: Schlüsseltausch mit X25519, Schlüsselableitung mit HKDF, Verschlüsselung mit AES-256 im CBC-Modus samt HMAC-SHA-256, Signaturen mit Ed25519. AES-256 ist seit Version 0.9.6 Standard; die ältere AES-128-Variante wurde mit Version 1.0.0 entfernt. Links – etwa beim Abruf einer Nomad-Seite – bieten zusätzlich Forward Secrecy: Wer später den dauerhaften Schlüssel einer Identität erbeutet, kann aufgezeichnete Verbindungen damit nicht entschlüsseln.
Pakete tragen keine Absenderadresse. Sichtbar bleiben trotzdem Metadaten: die Zieladresse, der Zeitpunkt und die Grösse eines Pakets sowie der Inhalt jedes Announces – Adresse, öffentlicher Schlüssel und Anzeige- oder Knotenname. Announces sind signiert, aber nicht verschlüsselt; jeder, der mithört, kann sie lesen.
Ein TCP-Hub sieht zusätzlich die IP-Adresse jedes Geräts, das sich mit ihm verbindet – das gilt auch für den PrepperGuide-Hub. Das Handbuch warnt selbst, dass TCP-Verbindungen die IP-Adressen beider Seiten offenlegen. Der Hub kann damit zuordnen, welche IP-Adresse welche Zieladressen anspricht und welche Announces aussendet. Inhalte, die er nur weiterleitet, kann er nicht entschlüsseln; lesen kann sie nur der Endpunkt – bei einem Seitenabruf also der Knoten, der die Seite ausliefert.
Nomad Network weist dich beim Abruf einer Seite standardmässig nicht aus: Der Knoten erfährt deine Reticulum-Identität nur, wenn du sie ihm ausdrücklich mitteilst. Deine IP-Adresse sieht ein TCP-Hub trotzdem.
Deine Identität ist ein privater Schlüssel auf deinem Gerät. Wer ihn erlangt, kann unter deiner Adresse auftreten; geht er verloren, ist die Adresse weg – eine Wiederherstellung durch einen Anbieter gibt es nicht. In Nomad Network liegt deine Identität in ~/.nomadnetwork/storage/identity – sichere diese Datei; wer sie verliert, verliert die Adresse.
- Für Einsteiger: Prüfe eine Adresse Zeichen für Zeichen, bevor du einer Seite oder einem Absender vertraust. Anzeige- und Knotennamen kann jeder frei wählen.
- Für Einsteiger: Sichere die Konfigurationsordner von Nomad Network und Reticulum (~/.nomadnetwork und ~/.reticulum) auf einem Datenträger, den nur du kontrollierst.
- Experten-Tipp: Einem Hub zeigst du deine IP-Adresse nur, wenn du dich über das Internet mit ihm verbindest. Über LoRa-Funk braucht Reticulum gar kein IP – dort gibt es keine IP-Adresse, die jemand sehen könnte.
Recht in der Schweiz: LoRa, Amateurfunk und Verschlüsselung
LoRa-Funk mit Reticulum ist in der Schweiz ohne Konzession, ohne Meldung und ohne Fähigkeitszeugnis erlaubt, solange du in den Frequenzbereichen für allgemeinen Kurzstreckenfunk bleibst und deren Grenzwerte einhältst. Rechtsgrundlage sind Artikel 8 Absatz 2 der Verordnung über die Nutzung des Funkfrequenzspektrums (VNF), Anhang 1 der BAKOM-Verordnung VVNF und die BAKOM-Schnittstellenvorschrift RIR1008 in der ab 1. Januar 2026 gültigen Fassung.
Die Leistungsgrenzen gelten als ERP, also als abgestrahlte Leistung einschliesslich Antennengewinn. Der Duty Cycle begrenzt die Sendezeit je Stunde: 1 % entspricht 36 Sekunden, 10 % entsprechen 360 Sekunden. Weder die RNode-Firmware noch Reticulum setzen ohne Konfiguration eine Sendezeitgrenze – das musst du selbst einstellen.
Auf Amateurfunkbändern gelten andere Regeln. Wer dort sendet, braucht ein Fähigkeitszeugnis und ein Rufzeichen des BAKOM. Digitale Übertragungen sind laut BAKOM-Merkblatt zum Amateurfunkdienst (Ziffer 1.8) nur gestattet, wenn sie unverschlüsselt erfolgen; Versuche mit Übertragungsarten ausserhalb dieser Bedingungen sind bewilligungspflichtig. Reticulum verschlüsselt Verbindungen und Nachrichten, ohne dass sich das abschalten lässt. Für den regulären Betrieb gehört Reticulum deshalb auf die Bänder für allgemeinen Kurzstreckenfunk, nicht auf die Amateurfunkbänder; 868 MHz ist in der Schweiz ohnehin kein Amateurfunkband.
Über das Internet, I2P oder ein Kabel nutzt du kein Funkfrequenzspektrum; dafür brauchst du keine Konzession.
- 865–868,6 MHz: höchstens 25 mW ERP, Duty Cycle 1 %.
- 869,40–869,65 MHz: höchstens 500 mW ERP, Duty Cycle 10 % – das Teilband mit der höchsten erlaubten Leistung, aber nur 250 kHz breit.
- 433,05–434,79 MHz: höchstens 10 mW ERP, Duty Cycle 10 %.
- Sendezeit einstellen: Die Einstellung airtime_limit_long der RNode-Schnittstelle legt die erlaubte Sendezeit in Prozent über eine rollende Stunde fest. Setze sie auf höchstens den Duty Cycle deines Teilbands, also 1 oder 10.
- Sendeleistung einstellen: Die Sendeleistung wählst du selbst mit txpower in dBm; manche Boards schaffen weit mehr als erlaubt. Im 1-%-Band sind höchstens 25 mW ERP zulässig, das sind rund 14 dBm – eine Antenne mit Gewinn verlangt einen entsprechend tieferen Wert.
- Handbuch-Beispiel nicht übernehmen: Die Beispielkonfiguration im Reticulum-Handbuch (867,2 MHz mit airtime_limit_long = 1.5) würde in der Schweiz die erlaubten 1 % überschreiten; ihr Wert txpower = 7 (5 mW) ist dagegen unkritisch.
- Für Einsteiger: Beginne ohne Funk – über das Internet stellen sich keine Fragen zu Frequenz, Sendeleistung und Sendezeit.
- Experten-Tipp: Stimme Mittenfrequenz und Bandbreite so ab, dass die ganze Aussendung im gewählten Teilband liegt. Im nur 250 kHz breiten Band 869,40–869,65 MHz passt ein 125- oder 250-kHz-Kanal nur mit passender Mittenfrequenz.
Grenzen und typische Fehler
Nomad Network ist ein Werkzeug für vorbereitete Gruppen, die Text, kleine Seiten, Dateien und zeitversetzte Nachrichten ohne Internet austauschen wollen. Es ersetzt weder den Notruf noch die Alarmierung der Bevölkerung durch die Behörden, und es funktioniert nur, wenn Geräte, Strom und erreichbare Gegenstellen schon vor einer Krise bereitstehen.
Das Projekt hängt an einer Person: Mark Qvist hat Reticulum über viele Jahre weitgehend allein entwickelt und sich im Dezember 2025 aus der öffentlichen Betreuung zurückgezogen – ohne Antworten auf Fehlermeldungen, ohne Diskussionen –, veröffentlicht aber weiter neue Versionen. Reticulum gilt seit Version 1.0.0 (Juli 2025) nicht mehr als Beta; LXMF und Nomad Network bezeichnen sich weiterhin als Beta-Software, und keine der drei Komponenten wurde extern auf Sicherheit geprüft. Wie viele Menschen Reticulum nutzen, ist nicht bekannt.
Über LoRa ist Reticulum langsam, und in der Schweiz bremst vor allem die erlaubte Sendezeit, nicht die Bitrate. Grob gerechnet kann ein Sender im 1-%-Band bei gängigen Einstellungen (Spreading Factor 8, 125 kHz Bandbreite) höchstens rund 14 Kilobyte pro Stunde übertragen. Für Textnachrichten und kleine Seiten reicht das, für Bilder oder viele Seiten nicht.
- Nur ein Hub eingetragen: Fällt dieser Zugang aus, bist du vom übrigen Netz getrennt. Trag mindestens einen zweiten ein oder nutze die Interface-Discovery.
- enabled = yes vergessen: Ohne diese Zeile bleibt eine Schnittstelle ausgeschaltet.
- Veraltete Anleitung erwischt: Das frühere öffentliche Testnetz des Projekts ist abgeschaltet; Anleitungen, die es empfehlen, sind überholt.
- Hub-Adresse im Browser-Dialog: Hostname und Port eines Hubs gehören in die Reticulum-Konfiguration. In den Browser-Dialog (Ctrl+U) gehört nur eine Knotenadresse, allenfalls mit Pfad.
- Adresse falsch abgetippt: Eine Seitenadresse besteht aus genau 32 Hexadezimalzeichen, gefolgt von höchstens einem Doppelpunkt und dem Pfad. Eine Eingabe mit zweitem Doppelpunkt lehnt Nomad Network als ungültig ab.
- Falsche Firmware: Ein Board mit Meshtastic- oder MeshCore-Firmware spricht kein Reticulum. Dafür braucht es die RNode-Firmware; wechseln heisst neu flashen.
- Handbuch-Werte ungeprüft übernommen: Die LoRa-Beispielkonfiguration des Handbuchs ist nicht auf Schweizer Recht abgestimmt.
- Zu früh aufgegeben: Announces brauchen Zeit, auf langsamen Funkstrecken länger. Ein frisch gestartetes Programm zeigt oft noch kaum Knoten.
- Identität nicht gesichert: Ohne Sicherung geht mit dem Gerät auch deine Adresse verloren.
- Für Einsteiger: Im Notfall wählst du die Notrufnummern – Nomad Network ist kein Notrufkanal.
- Experten-Tipp: Sichere Installationspakete und Handbuch offline, solange alles funktioniert. Öffentliche Hilfe durch den Entwickler gibt es nicht mehr, und entwickelt wird inzwischen über das Reticulum-Netz selbst.
Tipps für Einsteiger und Experten
Reticulum bringt in einer Krise nur etwas, wenn du es vorher eingerichtet und geübt hast. Die GitHub-Repositories des Projekts sind seit Dezember 2025 nur noch öffentliche Spiegel; entwickelt wird über das Reticulum-Netz, installiert über PyPI, dokumentiert im Handbuch auf reticulum.network.
- Für Einsteiger: Beginne am Computer mit einem Hub über das Internet. So lernst du Programm, Adressen und Announces kennen, ohne dich zuerst um Funkrecht und Hardware kümmern zu müssen.
- Für Einsteiger: Übe mit einer zweiten Person. Tauscht eure LXMF-Adressen auf einem anderen Weg aus – zum Beispiel auf Papier – und schickt euch Nachrichten, bevor ihr sie braucht.
- Für Einsteiger: Notiere wichtige Knoten- und LXMF-Adressen auf Papier. Ein zentrales Verzeichnis aller Seiten gibt es nicht.
- Experten-Tipp: Mehr Einstiegspunkte statt einem – schalte die Interface-Discovery ein (Handbuch-Kapitel „Discovering Interfaces“). Der Befehl rnstatus -d listet gefundene Einstiegspunkte auf, rnstatus -D mit dem Namen eines Eintrags gibt den passenden Konfigurationsabschnitt aus. Weitere Einstiegspunkte führen Verzeichnisse, auf die das Handbuch verweist, etwa directory.rns.recipes und rmap.world.
- Experten-Tipp: RNode einrichten – mit rnodeconf --autoinstall aus dem Paket rns oder mit einem Web-Flasher spielst du die RNode-Firmware auf ein geeignetes LoRa-Board; die Liste steht im Hardware-Kapitel des Handbuchs. Angeschlossen per USB, Bluetooth oder WLAN, trägst du das Board als RNode-Schnittstelle in ~/.reticulum/config ein und setzt Frequenz, Bandbreite, txpower und airtime_limit_long nach Schweizer Recht.
- Experten-Tipp: Brücke bauen – ein ortsfester, dauernd laufender Rechner wie ein Raspberry Pi mit eingeschaltetem Transport (enable_transport = yes) leitet Verkehr zwischen seinen Schnittstellen weiter, etwa zwischen LoRa und dem lokalen Netz. Das Handbuch empfiehlt Transport nur für solche ortsfesten Geräte; plane für ihn auch Notstrom ein.
- Experten-Tipp: Postamt für die Gruppe – ein eigener Propagation Node in Funkreichweite stellt Nachrichten auch dann zu, wenn Empfänger gerade offline sind. In Nomad Network steuert die Einstellung disable_propagation im Abschnitt [node] diese Funktion; ab Werk ist sie ausgeschaltet.
- Experten-Tipp: Eigener Knoten – mit enable_node = yes im Abschnitt [node] von ~/.nomadnetwork/config wird Nomad Network selbst zum Knoten. Seiten legst du als Dateien in Micron, der Auszeichnungssprache der Nomad-Seiten, in ~/.nomadnetwork/storage/pages ab, beginnend mit index.mu; neue Seiten erscheinen erst nach einem Neustart. Halte Seiten für Funk klein: Bilder und grosse Seiten verbrauchen auf LoRa die knappe Sendezeit, und Bilder zeigt Nomad Network nur im Format WebP.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Reticulum, LXMF und Nomad Network?
Reticulum ist der Netzwerkstapel, LXMF das Nachrichtenformat darauf und Nomad Network ein Programm, das beides nutzt. Reticulum vergibt Adressen, verschlüsselt Daten und leitet sie über Funk, lokales Netz oder Internet weiter. LXMF regelt, wie Nachrichten zugestellt und bei Bedarf in einem Postamt zwischengespeichert werden. Nomad Network bietet dafür Postfach, Textbrowser und Seitenserver im Terminal; andere Programme wie Sideband nutzen dasselbe Netz.
Ist Reticulum besser als Meshtastic oder MeshCore?
Reticulum ist vielseitiger: Es verbindet LoRa-Funk, lokale Netze und das Internet, leitet über bis zu 128 Hops weiter und trägt neben Nachrichten auch Seiten und Dateien. Meshtastic und MeshCore sind dafür einfacher einzurichten und auf Kurznachrichten über LoRa mit fertigen Apps ausgelegt. Alle drei nutzen oft dieselben LoRa-Boards, verstehen sich aber nicht; ein Board trägt jeweils nur eine Firmware.
Funktioniert Nomad Network ohne Internet?
Nomad Network funktioniert ohne Internet, wenn die Geräte über LoRa-Funk, ein lokales Netz oder ein Kabel miteinander verbunden sind. Internet-Hubs verbinden nur solche Inseln miteinander; fallen sie aus, bleibt erreichbar, was über dasselbe Medium verbunden ist. Knoten, die nur über das Internet angebunden sind – etwa der PrepperGuide-Knoten –, sind bei einem Internetausfall nicht erreichbar.
Welche App brauchst du: NomadNet, Sideband oder MeshChat?
Für Nomad-Seiten brauchst du Nomad Network, MeshChatX oder Columba; für reine Nachrichten genügt auch Sideband. Nomad Network läuft im Terminal unter Linux, macOS und Windows. MeshChatX gibt es für Desktop und Android sowie als Web-Oberfläche, Columba für Android. Sideband läuft auf Android, Linux, macOS und Windows, zeigt aber keine Nomad-Seiten. Das ältere MeshChat führt das Reticulum-Handbuch nicht mehr, und einen Client für iOS nennt das Handbuch nicht.
Welche Hardware brauchst du für Reticulum über LoRa?
Für Reticulum über LoRa brauchst du ein LoRa-Board mit RNode-Firmware und ein Gerät, auf dem Reticulum läuft, etwa einen Computer, einen Raspberry Pi oder ein Android-Handy. Geeignet sind viele Boards, die auch für Meshtastic und MeshCore verbreitet sind, zum Beispiel Heltec LoRa32 V3 und V4, LilyGO T-Beam oder RAK4631. Ein Board trägt aber nur eine Firmware: Für Reticulum spielst du die RNode-Firmware auf.
Wie weit reicht Reticulum über LoRa?
Reticulum reicht über LoRa einige Kilometer je Hop; Sicht, Höhe und Antenne entscheiden. Für LoRa-Mesh im 868-MHz-Band gelten Erfahrungswerte von 2 bis 10 Kilometern je Hop, in bebautem Gebiet ohne Sicht oft deutlich weniger. Das RNode-Projekt selbst nennt mehrere Kilometer auch in Städten und über 100 Kilometer bei Sichtverbindung, gibt dazu aber keine Messbedingungen an. Weiter kommst du über Transport-Knoten, die Pakete von Station zu Station weitergeben.
Ist Nomad Network verschlüsselt und anonym?
Nomad Network ist verschlüsselt: Nachrichten und Seitenabrufe laufen Ende-zu-Ende verschlüsselt mit AES-256, Verbindungen haben Forward Secrecy, und Pakete tragen keine Absenderadresse. Anonym ist es nur eingeschränkt: Zieladresse, Zeitpunkt und Grösse von Paketen bleiben sichtbar, Announces mit Adresse und Namen sind unverschlüsselt, und ein Hub, mit dem du dich über das Internet verbindest, sieht deine IP-Adresse und kann ihr deine Zieladressen zuordnen.
Darfst du Reticulum in der Schweiz über Funk betreiben?
Reticulum darfst du in der Schweiz ohne Konzession über LoRa betreiben, wenn du die Grenzwerte für allgemeinen Kurzstreckenfunk einhältst, etwa 25 mW ERP und 1 % Sendezeit zwischen 865 und 868,6 MHz oder 500 mW ERP und 10 % zwischen 869,40 und 869,65 MHz. Die Sendezeitgrenze stellst du selbst ein. Auf Amateurfunkbänder gehört Reticulum nicht: Das BAKOM erlaubt dort digitale Übertragungen nur unverschlüsselt, Reticulum verschlüsselt Nachrichten und Verbindungen immer.
Weiterführende Quellen
- Mesh-Funk Meshtastic und MeshCore: LoRa-Mesh für Kurznachrichten
- Über uns: PrepperGuide im Reticulum-Netz Die verbindliche Liste unserer Knotenadressen
- Amateurfunk HB3 oder HB9: Prüfung und Rufzeichen beim BAKOM
- Szenario: Ausfall der Kommunikation Vorsorge, wenn Mobilfunk und Internet ausfallen
- Satellitenkommunikation Globaler Rückfallkanal ohne eigenes Funknetz
- PMR446 & CB Sprechfunk ohne Lizenz – wenn Text nicht reicht
- Anleitung: Notstrom & Solar Knoten und Funkmodul netzunabhängig betreiben
- Notfallkontakte Notrufnummern – Nomad Network ersetzt keinen Notruf
- Reticulum (offizielle Seite) Projektseite
- Reticulum-Handbuch Installation, Konfiguration, Schnittstellen
- Reticulum-Handbuch: Programme Offizielle Liste der Programme – Schutz vor Fälschungen
- Reticulum-Handbuch: Hardware RNode und geeignete LoRa-Boards
- Nomad Network (PyPI) Offizielles Installationspaket
- Reticulum (PyPI) Paket rns mit rnodeconf und rnstatus
- Sideband (GitHub-Spiegel) Nachrichten-App: Quellcode und Versionen
- BAKOM: Merkblatt Amateurfunk Ziffer 1.8: digitale Übertragungen nur unverschlüsselt
- BAKOM: RIR1008 Kurzstreckenfunk Grenzwerte für 433 und 868 MHz (Englisch)